05.06.2018 in Presseecho

Mitliederversammlung

 

Kleine Runde, große Probleme: Bei der Mitgliederversammlung des SPD-Ortsvereins Titisee-Neustadt wurde deutlich, dass bei den Genossen einiges im Argen liegt. Weil die Kassenprüfer fehlten, konnte der Kassierer nicht entlastet werden. Das muss nun bei einer erneuten Zusammenkunft am 21. Juni geschehen, dann soll auch der Vorstand gewählt werden. Indes stellten sich die zehn SPD-Mitglieder, die zur Versammlung gekommen waren, die entscheidende Frage: Hat der Ortsverein überhaupt noch eine Zukunft?Schwierige Situation
"Viel haben wir vergangenes Jahr nicht gemacht. Und damit bin ich nicht zufrieden", begann die SPD-Ortsvereinsvorsitzende, Sandra Uecker, ihren Bericht. Ihre Zeit sei begrenzt und ihr das Führungsamt zu viel, sie wolle es abgeben – das sage sie schon seit Jahren, machte Uecker deutlich. Doch es finde sich niemand, der sich im Ortsverein engagieren, geschweige denn eine Führungsrolle übernehmen wolle. "Ich habe viele Leute angesprochen, aber sie haben alle abgesagt. Zwingen, ja zwingen kann ich niemanden", sagte Uecker enttäuscht. Einer ihrer Stellvertreter, SPD-Fraktionssprecher Markus Schlegel, kündigte in der Versammlung an, für das Vorstandsamt nicht mehr zur Verfügung zu stehen. Zu groß sei die Belastung durch Beruf und Gemeinderat.

In der jüngsten Vorstandssitzung sei nun "kontrovers diskutiert" worden, wie und ob es für den Ortsverein weitergehen kann. "Doch eine gute Lösung haben wir nicht gefunden", sagte Uecker. Und so habe die Auflösung des Ortsvereins im Raum gestanden. "Sollen wir ihn sterben lassen? Dann ist die SPD aus Titisee-Neustadt weg." Das habe der Vorstand samt ihr dann doch nicht gewollt, sagte Uecker deutlich. "Deshalb werde ich das Amt nochmal für zwei Jahre übernehmen – obwohl ich sagen müsste, es geht nicht mehr." In dieser Zeit solle aktiv nach Leuten gesucht werden, die bereit sind, sich für die SPD in Titisee-Neustadt zu engagieren. "Ob uns das gelingt?" Uecker stellt diese Frage selbst – und gab auch gleich die Antwort darauf: "Wir haben eine Chance."

Die Aufgaben
Mit der Kommunalwahl und auch der Bürgermeisterwahl im kommenden Jahr stehe die SPD vor großen Herausforderungen. Auch gehe das darum, so Sandra Uecker, verlorengegangenes Vertrauen der Bürger in die Stadtpolitik zurückzugewinnen. Bei einem SPD-Stammtisch zum Thema Eisweiher habe sich gezeigt, wie "frustrierend die Arbeit für die Engagierten war". Daraus müssten Lehren für die Zukunft des Miteinanders in Titisee-Neustadt gezogen werden. "Sowas darf nicht mehr passieren, die Bürger müssen mehr wahr- und mitgenommen werden", sagte die SPD-Vorsitzende.

26.05.2017 in Presseecho

Wieder schlechte Stimmung am Eisweiher

 

IG sieht Schwachstellen und Gefahren und fühlt sich uninformiert.

TITISEE-NEUSTADT. "Da herrscht Schweigen seit einer Woche", beklagte Raimund Thimm im Auftrag der IG Eisweiher gegenüber dem Gemeinderatsausschuss für Umwelt und Technik. "Wir haben immer noch nichts gehört, ob nächste Woche die Stege gebaut werden", begann er. War doch in der Gemeinderatssitzung – zum Erstaunen der IG – verkündet worden, sie würde am 29. Mai die Podeste bauen. Auf Nachfrage sei versprochen worden, die IG zu informieren, ob der Termin stehe. Stadtbaumeister Christoph Meßmer antwortete, sein Bauleiter habe ihn informiert, dass er in Kontakt mit der IG stehe.

Den weiteren Bericht können Sie hier lesen.

18.05.2017 in Presseecho

Ergebnis einer langjährigen Entfremdung

 

Der Freiburger SPD-Bundestagsabgeordnete Gernot Erler beleuchtet im Kurhaus Titisee die Hintergründe des deutsch-russischen Zerwürfnisses .

 

TITISEE-NEUSTADT. Die interessanten Dinge im Leben sind meist vor allen Dingen eins: fordernd. So war es auch mit dem Vortrag von Gernot Erler im Kurhaus von Titisee. Der SPD-Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises Freiburg und ehemalige Staatsminister im Auswärtigen Amt referierte auf Einladung der Ökumenischen Erwachsenenbildung Titisee-Neustadt über den Konflikt zwischen Russland und dem Westen. "Russland verstehen. Von der Entfremdung zur Bedrohung der europäischen Friedensordnung" lautete der Titel. Und Erlers Vortrag hielt, was der Titel versprach.

 

Zum gesamten Artikel leiten wir Sie gerne hier weiter.

26.04.2017 in Presseecho

Lautstarker Protest gegen AfD-Veranstaltung mit Alice Weidel in Titisee-Neustadt

 
Mitglieder der Ortsvereine aus Titisee-Neustadt und Bonndorf, sowie aus Waldshut-Tiengen...

Rund 50 Demonstranten haben in Titisee mit Trillerpfeifen, Sprechchören und Transparenten gegen die AfD protestiert. Bei einer Veranstaltung der Partei im Kurhaus sprach deren Spitzenkandidatin Alice Weidel.

 

"Ho-Ha-He – keine AfD": Unter anderem mit diesem Ruf empfingen die Demonstranten die Mitglieder und Anhänger der AfD, die am Mittwochabend zur Wahlkampfveranstaltung in den Hochschwarzwald gekommen waren. Erst vor wenigen Tagen hatte eine Gruppe junger Titisee-Neustädter zu dem Protest aufgerufen. Und gekommen war – trotz winterlicher Temperaturen – eine bunt gemischte Gruppe aus engagierten Bürgern, jungen Erwachsenen, Vereinsmitgliedern und Gemeinderäten. Sogar aus Freiburg waren Demonstranten angereist.

 

...zum ganzen Artikel über die Demo kommen Sie hier.

15.07.2016 in Presseecho

Brückenschlag für die Unterführung

 

Die Bahn beteiligt sich am Durchstich vom Bahnhof Titisee zum Großparkplatz nicht finanziell, will aber bei Land und Bund dafür werben.

 

TITISEE-NEUSTADT. Großer Bahnhof am Bahnhof in Titisee: Der Konzernbevollmächtigte der DB, Sven Hantel, war am Donnerstag auf Einladung der SPD-Bundestagsabgeordneten Rita Schwarzelühr-Sutter in den Hochschwarzwald gekommen. Sie warb gemeinsam mit Vertretern der örtlichen Gastronomie und Wirtschaft, Mitgliedern aus Gemeinde- und Kreistag für die Realisierung eines langgehegten Wunschs: die Unterführung vom Bahnhof zum Großparkplatz. "Wir unterstützen mit allem – nur nicht mit Geld", sagte Hantel. Zusammen mit der Bundespolitikerin soll nun beim Land vorgesprochen werden.

 

Den weiteren Artikel finden Sie hier.

 

veröffentlicht in der Badischen Zeitung vom 15.07.16

Rita Schwarzelühr-Sutter

Leni Breymaier

Leni Breymaier