03.04.2021 in Aktuelles von Jennifer Sühr

Es war einmal ...

Baden-Württemberg:

Wir können alles - außer Zukunft!

Fünf weitere Jahre grün-schwarz bedeutet, fünf weitere Jahre Dornröschenschlaf in der Bildungs-, Sozial- und Klimapolitik.
Eine Ampel hätte Innovationspotenial gehabt.

23.03.2021 in Aktuelles

SPD-Fraktion Titisee-Neustadt

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

uns erreichen viele Fragen, warum im „Waldblatt“ keine Kommentare der SPD-Fraktion zu den Themen des Gemeinderats veröffentlicht werden.
Hier unsere Stellungname dazu:

Die SPD-Fraktion hat zur Veröffentlichung von Stellungnahmen im Waldblatt zu Themen aus dem Gemeinderat intensiv diskutiert und sich damit auseinandergesetzt. Wir haben persönlich überhaupt nichts gegen das Waldblatt, die Redaktion oder den Herausgeber.
Dieses Infoblatt ist aber von einem Mitglied einer Fraktion des Gemeinderates herausgegeben und mit finanziert. Es handelt sich damit für uns um eine private Unternehmung mit Unterstützung von Gleichgesinnten, aber nicht um eine unabhängige, journalistische Zeitung.
Unserer Meinung nach ist es für die Gegenüberstellung vonp olitischen Inhalten und Meinungen aus dem Gemeinderat deshalb nicht geeignet.
Interessierte Bürgerinnen und Bürger dürfen sich jederzeit mit Fragen und Meinungen an die Mitglieder der SPD-Fraktion, wie auch an unseren Ortsverein in Titisee-Neustadt, gerne per Mail über die Homepage wenden.

Ihre SPD in Titisee-Neustadt

14.03.2021 in Aktuelles von Jennifer Sühr

DANKE

Liebe Mitbürger*innen,

vielen Dank für euer Vertrauen und den vielseitigen Zuspruch! Auch wenn ich mit 11,18% nicht in den Landtag einziehen werde, bin ich wirklich überwältigt von den guten Ergebnissen- gerade auch in Gemeinden des Hochschwarzwalds sowie dem Dreisamtal -und ganz besonders in Lenzkirch!

Mein politischer Weg fängt gerade erst an und ich verspreche euch:
Ich bleibe dran.

Soviel für heute Abend,
seid herzlich gegrüßt,

eure Jennifer Sühr

13.03.2021 in Aktuelles von Jennifer Sühr

Der Wahltag steht kurz bevor ...

Liebe Mitbürger*innen,

der Wahltag steht kurz bevor, bzw. haben wahrscheinlich viele von Ihnen und euch schon per Briefwahl abgestimmt. Für mich gehen nun sehr aufregende Monate zu Ende. Monate, in welchen ich unglaublich viel gelernt habe, in welchen ich tolle Menschen kennenlernen durfte und Monate, die mich in meinen Überzeugungen tief bestärkt haben.

Unabhängig vom Ergebnis am Sonntag, werde ich weitermachen, mich politisch einbringen und mich für unsere offene, freie, tolerante und demokratische Gesellschaft einsetzen.

Einsetzen werde ich mich natürlich auch für unser Klima und für umweltgerechte Lebensbedingungen - hier und anderswo.

An dieser Stelle bedanke mich schon einmal herzlich für Ihr und euer Interesse an meiner Person und meinen politischen Themen und die vielen konstruktiven Nachrichten!

Mein besonderer Dank gilt meiner Zweitkandidatin Mia Sanner, meinem engen Wahlkampfteam, meinem Ortsverein
SPD Dreisamtal, dem Team von Gabi Rolland, von welchem ich ebenfalls Unterstützung erhalten habe und dem Team der SPD Baden-Württemberg, geleitet von Sascha Binder und Andreas Stoch, meinen beiden Mitkandidaten Peter Schallmayer und Jonas Hoffmann, sowie Rita Schwarzelühr-Sutter für Ihren Rückhalt und ihre Unterstützung.

In erwartungsvoller Spannung,
Eure Jennifer Sühr

Besonderen Dank an Tanja Kühnel, Bernd Engesser, Stefan Saumer, Dagmar Engesser und allen Ortsvereinsvorsitzenden und*innen, die mich intensiv unterstützt haben!

09.03.2021 in Aktuelles von Jennifer Sühr

Herausforderungen als europäische Gemeinschaft lösen

Heute war ich bei "Partito Democratico Friburgo" eingeladen.

Neben Bildungsgerechtigkeit, Wohnraumschaffung, Gleichstellung von Frauen und dem Umgang mit Korruption wurde deutlich:

Die Herausforderungen unserer Zeit können wir nur als europäische Gemeinschaft lösen.

Hierfür benötigt es verantwortungsvolles Handeln und den Weitblick, welche Auswirkungen unsere Entscheidungen auf unsere globale Gesellschaft haben.

Die Länder übernehmen eine wichtige Rolle bzgl. der Schnittstelle zwischen den Bedürfnissen der Menschen und Kommunen vor Ort und dem Bund oder ggf. den anderen europäischen Ländern.

Vielen Dank PD Friburgo für die Einladung und eure Organisation!

Wir bleiben dran.

04.03.2021 in Aktuelles von Jennifer Sühr

Bildungsgerechtigkeit

Unser SPD Spitzenkandidat Andreas Stoch ist meiner Einladung "ins Hmmelreich" gefolgt.
Meine Forderung: Bildungsgerechtigkeit. 
Auch durch Verankerung von Inklusion im Bildungssystem.

03.03.2021 in Aktuelles von Jennifer Sühr

SPD Baden-Württemberg holt sich Impulse für eine inklusive Landespolitik im Hofgut Himmelreich

Viel Offenheit und Interesse an den Themen eines Inklusionsunternehmens haben der Geschäftsführer des Hofguts Himmelreich, Thomas Puchan, und der Leiter der Akademie Himmelreich Mathias Schulz beim Besuch des SPD-Spitzenkandidaten für die bevorstehende Landtagswahl, Andreas Stoch, und der SPD-Landtagskandidatin im Wahlkreis Freiburg 1, Jennifer Sühr, wahrgenommen. „Die Auswirkungen der Pandemie sind vor allem für unser Hotel und unsere Gastronomie finanziell sehr herausfordernd, umso mehr freuen wir uns über die Gelegenheit zum Austausch mit der Landespolitik“, begann Puchan das Gespräch mit Andreas Stoch, das mit Abstand und Maske stattfand. Puchan berichtete Stoch und Sühr auch vom Sanierungsbedarf von Bahnhof- und Gastronomiegebäude, der große finanzielle Ressourcen erfordere, die u.a. auch wegen der Corona-Pandemie und ihrer Folgen nicht erwirtschaftet werden konnten.

 

 

Schulz ergänzte den Austausch vor allem mit Themen der beruflichen Bildung von Menschen mit Behinderung: „Wir brauchen eine inklusive Berufsbildungskette, damit berufslebenslanges und gleichberechtigtes Lernen auch für Menschen mit Behinderung zur Normalität wird.“ Gerade das Hofgut Himmelreich gelte als bundesweiter Impulsgeber mit Innovationen in der inklusiven Berufsbildung. Beispielhaft sei hier die Ausbildung von Inklusionsbegleitern für Kommunen genannt.

Landtagskandidatin Sühr zeigte sich stolz, ein solches „Leuchtturmprojekt der Inklusion“ in ihrem Wahlkreis zu haben, das seit seiner Gründung im Jahr 2004 „nichts von seiner Innovationsfreude und gesellschaftlicher Bedeutung verloren hat“.

Andreas Stoch verließ „das Himmelreich“ am Sonntag bei strahlendem Sonnenschein mit frischen Impulsen für neue landespolitische Vorhaben und versprach, die Sorgen und Nöte des Hofguts und seiner Akademie im Blick zu behalten. Vor allem im Bildungs- und Inklusionsbereich sieht er, auch als früherer (und vielleicht neuer) Kultusminister, viel Reform- und Veränderungsbedarf und freut sich, „mit dem Hofgut Himmelreich einen Ort kennengelernt zu haben, an dem Inklusion weitergedacht wird und die UN-Behindertenrechtskonvention als Leitstern verstanden wird. Viele Aspekte können auch auf andere Regionen in Baden-Württemberg übertragen werden.“

 

 

Kontakt bei Rückfragen und für weitere Informationen: 

Thomas Puchan, Geschäftsführer der Hofgut Himmelreich gGmbH 

E-Mail: puchan@hofgut-himmelreich.de

Tel.: 07661 / 98 62 147

 

 

27.02.2021 in Aktuelles von Jennifer Sühr

Gefragt - geantwortet!

Die GEB-S Freiburg - Gesamtelternbeirat Freiburger Schulen hat gefragt:
Es gibt in Baden-Württemberg 5 Millionen Kinder in Kitas und Schulen mit wahlberechtigten Eltern. Warum sollen die Eltern Ihrer Wahlkreise Sie in den Landtag wählen?

Meine Antwort:
Familien mit Kindern in erzieherischen Situationen müssen von der Politik besser unterstützt werden.
Wir brauchen:

✅ Unterstützung bei der Kinderbetreuung (garantiert, kostenfrei und mit hoher Qualität),

✅ eine bezahlbare Wohnung

✅ familiengerechte Arbeitsbedingungen für beide Elternteile

Nur dann klappt es auch mit der Gendergerechtigkeit.
Dafür werde ich mich einsetzen.

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27.02.2021 in Aktuelles von Jennifer Sühr

Kandidatenvorstellung in der Badischen Zeitung

Die Badische Zeitung bietet allen Kandidat*innen zur Landtagswahl eine Plattform, um sie den interessierten Wählerinnen und Wählern näher vorzustellen.

Hier geht es zu meiner Kandidatenvorstellung in der Badischen Zeitung:

27.02.2021 in Aktuelles von Jennifer Sühr

Kandidatenvorstellung in der Badischen Zeitung - Fragenwirbel

Und hier der BZ-Fragenwirbel:

26.02.2021 in Aktuelles von Jennifer Sühr

Wir brauchen eine durchdachte Verkehrswende!

Das Thema, über welches ich in diesem Wahlkampf am meisten spreche, sind die Themen Mobilität und Verkehrspolitik. Und dies zu recht.

Der Verkehrssektor ist der einzige Bereich, in welchem die CO2 - Emissionen seit 1990 nicht reduziert wurden. Momentan liegt der Anteil des CO2- Ausstoßes bei 20%.

Wir brauchen also eine echte und gut durchdachte Verkehrswende - für uns alle. Speziell in meinem Wahlkreis geht es darum, eine Politik zu umzusetzen, die den Menschen auf dem Land ebenso gerecht wird. wie der Stadt.

Für unsere Gesundheit und unser Klima muss gelten: Der Individualverkehr darf nicht weiter steigen und der Umbau muss schnell und gleichzeitig sozialverträglich gehen:

✅ Förderung und Ausbau von Carsharing- Modellen und Bürgertaxis

✅ Den Ausbau des ÖPNV mit dem obersten Gebot der Verlässlichkeit: stündlicher Takt von 05.00-24.00Uhr im ländlichen Raum

✅ Die Einführung eines 365,-€ Tickets/Jahr (=1,€/Tag) für ganz Baden-Württemberg und die Fusionierung zu einem Verkehrsverbund

✅ Einführung eines Öko- Bonus oder steuerlichen Subventionen bei Fahrgemeinschaften

✅ Ausbau von alternativen Antriebstechnologien

✅ Tempolimit 30/80/130

✅ Ausbau des Radwegenetzes

Der Umbau wird neue, weitere Arbeitsplätze schaffen. Damit dies gelingt, brauchen wir garantierte Fort- und Weiterbildung für Beschäftigte der Automobilindustrie.

#daswichtigejetzt #jennifersühr #rottutdemländlegut #natrlichmiteinander #ltwbw21 #wk46 #freiburg

26.02.2021 in Aktuelles von Jennifer Sühr

Schulische Inklusion - in der Sackgasse?

Bei der Veranstaltung "Schulische Inklusion in der Sackgasse - wie kommen wir da raus?" wurde ein weiteres Mal deutlich:

Wir brauchen in der Bildungspolitik einen Paradigmenwechsel!

- Inklusive Bildung bedeutet, dass die Kinder und die Eltern ein Wunsch- und Wahlrecht bekommen, auf welche Schule sie gehen möchten. Die Möglichkeit, wohnortnah in die Kita, den Kindergarten oder die Schule gehen zu können, muss gegeben sein. (In Berlin wurde dieses Recht bereits 1993 eingeführt - und Baden-Württemberg hat es bis heute nicht!)

- Es geht darum, Barrieren in unser aller Köpfe abzubauen. Es geht darum, Schule endlich als inklusive Bildungseinrichtung zu begreifen, in welcher zB tageweise auch Physiotherapie angeboten wird - und somit Eltern wiederum entlastet werden.

- Wir wissen, dass langes, gemeinsames Lernen die Selbstverständlichkeit von Inklusion fördert. Auch dafür brauchen wir Gemeinschaftsschulen! Gleichzeitig müssen wir die Fachkräfte der sonderpädagogischen Dienste personell aufstocken.

- Es kann nicht sein, dass Eltern vor lauter Bürokratie irgendwann erschöpft aufgeben. Deshalb müssen wir Bürokratie abbauen - um Eltern und Kinder zu stärken.

Packen wir es an. Für eine solidarische Gesellschaft.

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Nochmals herzlichen Dank für die Einladung zu dieser guten Diskusionsrunde.
Wer sie sich nochmals anschauen möchte ... hier der Link.

26.02.2021 in Aktuelles von Jennifer Sühr

Bezahlbare Wohnungen bauen - jetzt!

In den letzten fünf Jahren hat sich die grün-schwarze Landesregierung in Sachen Wohnungsbau wirklich rar gemacht!

Dabei ist das Thema Wohnen an vielen Orten in Ba-Wü und für alle Generationen essentiell.

- Wir setzen uns dafür ein, dass die Kommunen durch eine Landeswohnbaugesellschaft unterstützt und finanziell ausgestattet werden, damit Bauland gekauft und dieses dem Markt entzogen werden kann. Dadurch kann bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden.

- Wir brauchen ein Landesstrukturprogramm: Um den Siedlungsdruck in die Ballungsräume zu verringern, benötigen wir Programme zur Ansiedlung von Unternehmen im ländlichen Raum, den Aufbau einer guten Infrastruktur (auch, aber nicht nur Digitalisierung), wohnortnahe, soziale und medizinische Versorgung und kulturelle Angebote.

- Wir schaffen Förderprogramme für nachhaltige Bauprojekte - v.a. für das Bauen mit Holz.

- Wir setzen uns ein für: generationenübergreifende Wohnraumkonzepte in Stadt und Land.

- Um den Fläschenverbrauch so gering wie möglich zu halten ist es wichtig, zunächst bestehende Immobilien zu nutzen und umzubauen.

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25.02.2021 in Aktuelles von Jennifer Sühr

Mia Sanner aus Löffingen im Interview mit DW Deutsche Welle zur Schul- und Kitaöffnungen

Unsere Mia Sanner aus Löffingen, Zweitkandidatin in unserem Wahlkreis 46, wurde von DW Deutsche Welle zum Thema Schul- und Kitaöffnungen in Baden-Württemberg interviewt.
Wie das Zeugnis für Frau Eisenmanns "Konzepte" ausfällt? Schaut es euch an.

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24.02.2021 in Aktuelles von Jennifer Sühr

Als Kreisrätin werde ich auch ein 5. Mal für ein Sozialticket stimmen!

In unserer letzten Kreistagssitzung wurde unser Antrag für ein Sozialticket (welches es für Freiburg gibt, jedoch nicht für den Landkreis) zum 4. Mal abgelehnt.

Wir als SPD bleiben dran.

Ich als Kreisrätin werde auch zum 5. Mal dafür stimmen! Es ist nicht vertretbar, dass Empfänger*innen von Sozialleistungen auf dem Land schlechter gestellt sind, wie in der Stadt. sozialeGerechtigkeit schaut anders aus!

In Sachen Mobilität ist noch viiiiieeeeel Luft nach oben!

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Info aus der BZ
https://www.badische-zeitung.de/keine-mehrheit-fuer...

Info unserer

Jusos Baden-Württemberg
https://www.facebook.com/jusosbw/posts/10161494740969848

22.02.2021 in Aktuelles von Jennifer Sühr

Bildungschaos beseitigen!

➢ Wirtschaftlicher Wohlstand kommt in erster Linie von Bildung - und dies ist auch unsere wichtigste Ressource in Deutschland.

Unsere Bildungspolitik in Baden-Württemberg muss endlich aus dem Tiefschlaf erwachen und der heutigen Zeit angepasst werden.

Deshalb stehen wir für:

✅ kostenfreie Bildung von der Kita bis zur Rente

✅ den flächendeckenden Ausbau von Gemeinschaftsschulen, die unsere Kinder und Jugendliche bestmöglich auf unsere sich schnell verändernde Welt vorbereiten und sie gleichzeitig befähigen, leistungsorientiert ihr Potenzial entfalten zu können.

Außerdem erfordern ✅ Digitalisierung und ✅ Inklusion neue Konzepte und Vorgehensweisen in der Bildungspolitik.

✅ die Wunsch - und Wahlfreiheit zwischen G8 und G9

21.02.2021 in Aktuelles von Jennifer Sühr

Im Gespräch mit Bundesumweltministerin Svenja Schulze

Wir sind die letzte Generation, die noch umsteigen kann!

So lautete die klare Aussage unserer Bundesumweltministerin Svenja Schulze im Online-Kamingespräch mit Jenny Sühr und Joans Hoffmann.
Ebenfalls zu Gast waren:
Delin Océane (Friday for Future), Niclas Kern (Friday for Future), Peter Rapp (Grandparents for Future), Lutz Bohner (Runder Tisch Klima Lörrach), Beat Jans (Regierungspräsident des Kanons Basel-Stadt), Jörg Lutz (Kreisrat ind er SPD-Fraktion)

Um den Umstieg zu schaffen, muss darauf geachtet werden, dass er sozialverträglich stattfindet, sonst machen die Menschen nicht mit. Genau dafür steht die SPD.

Aktuell ist der größte Problembereich die Mobilität. Seit 2009 ist das Bundesverkehrsministerium in den Händen der CSU. Und seither herrscht Stillstand beim Umwelt- und Klimaschutz in der Mobilität. Es ist der einzige Sektor, bei dem es keine CO2-Reduktion gab.

Der wichtigste Baustein beim Individualverkehr ist der Umstieg auf E-Mobilität im Straßenverkehr. Die Umwandlung von Erneuerbarer Energie in Wasserstoff oder sonstige Flüssigbrennstoffe erfordert das fünf- bis siebenfache an Energie im Vergleich zur Nutzung der Batterie. Solche synthetische Kraftstoffe sind vorwiegend für den Flug- und Schiffsverkehr sinnvoll. Deshalb fördert der Bund entsprechende Projekte.

Im Straßenverkehr muss die Ladeinfrastruktur für E-Mobile zeitnah ausgebaut werden. Gleichzeitig muss der Individualverkehr aber auch verringert werden. „Auch im E-Auto macht es keinen Spaß, im Stau zustehen“. Deshalb muss der öffentliche Verkehr ebenso wie der Rad- und Fußverkehr ausgebaut werden.

Beim öffentlichen Verkehr bestehen noch immer zu große Angebotslücken vor allem im ländlichen Raum und er ist auch zu teuer. Das 365 €-Jahresticket ist ein richtiger Ansatz, für die Finanzierung gibt es viele Modelle. Es müsse jetzt einfach schnell realisiert werden.

Es gibt aber auch weitere Ansatzpunkte: so kann durch Homeoffice oder dezentrale Büroarbeitsplätze auf dem Land der Pendelverkehr in die Zentren reduziert werden. Dies ist nicht nur umweltfreundlich, sondern erhöht auch die Lebensqualität.

Jenny Sühr, selbst ein „Landkind“ kennt die Bedeutung des eigenen PKW gerade in ländlichen Regionen. „Wir wollen niemandem etwas wegnehmen, wir wollen die Lebensqualität erhöhen!“ Deshalb braucht es keine Verbote, sondern Alternativen zum gewohnten Dieselauto. Gut getakteter wohnortnaher ÖPNV, Car-Sharing, Ruftaxi und andere Antriebssysteme bei PKW.

Die zweite große Baustelle bei der CO2-Reduktion sind Wohn- und Gewerbebauten. Dort ist viel bei Neubauten erreicht worden, nun muss die Sanierung von Bestandsgebäuden beschleunigt werden. Auch da muss immer auf die Sozialverträglichkeit geachtet werden.

Viel Lob gab es für die Planung des „Zero-Emission-Gewerbegebiets“ Lauffenmühle in Lörrach. Dort soll unter anderem vorwiegend Holz als Baustoff eingesetzt werden.

Das Schweizer Modell der CO2-Abgabe mit einer Klimaprämie, bei der die Einnahmen der CO2-Bepreisung als Pro-Kopf-Prämie wieder an die Bürger zurückfließt, hätte Svenja gerne auch in Deutschland eingeführt. Davon profitieren besonders finanziell schwächere Menschen, da deren CO2 Emissionen deutlich niedriger sind als bei den Reichen. „Das war mit den Schwarzen aber nicht zu machen. Denen fehlt jedes Verständnis für soziale Fragen.“

Deshalb das klare Fazit: die nächste Regierung muss unter roter Führung und ohne Schwarz gebildet werden.

Bernd Engesser

Hier geht es lang zur Aufzeichnung:

 

21.02.2021 in Aktuelles von Jennifer Sühr

Gefragt - geantwortet!

Wir wurden von UNABHÄNGE FRAUEN FREIBURG gefragt:

Frauen* sind wahlentscheidend! Unsere Zukunft - unsere Wahl! Wir wollen wissen, was Ihre Partei im Landtag zur Umsetzung dieser Forderungen bisher getan hat und was Sie dafür tun wollen, wenn Sie gewählt werden? Vielen Dank vorab.

Wir haben natürlich gerne geantwortet:

Die SPD im Landtag setzt sich schon lange für Lohngerechtigkeit ein. Leider sind wir in Baden-Württemberg in Sachen Gender Pay Gap noch immer an der Spitze. Wir werden nicht müde, weiter dafür zu kämpfen!
Auch steht die SPD in Baden-Württemberg klar für eine gute Abdeckung von Kliniken und Praxen, die zuverlässig Schwangerschaftsabbrüche durchführen. Auch die Beratung dafür muss natürlich gewährleistet sein.
Die finanzielle Absicherung der Frauenhäuser im Land ist uns ganz persönlich ein großes Anliegen und dafür werden wir uns an allen uns verfügbaren Stellen einsetzen.

Mia Sanner und Jennifer Sühr

17.02.2021 in Aktuelles von Jennifer Sühr

Bezahlbares Wohnen und klimafreundliches Bauen

Konfliktfeld Wohnungsbau

Der Bürgertreff Gundelfingen hatte zu einer Online-Informationsveranstaltung geladen, an der die SPD-Gemeinderäte Christoph Paul und Sabine Sané und die Landtagskandidatin Jenny Sühr teilnahmen. In Gundelfingen soll ein neues Wohngebiet entstehen und im Ort prallen deshalb der Wunsch nach bezahlbarem Wohnraum und der Naturschutzgedanke massiv aufeinander. Deshalb findet am 14. März parallel zu Landtagswahl ein Bürgerentscheid statt.

Wie überall in Freiburg und den Umlandgemeinden im Speckgürtel Freiburgs ist es besonders für Familien fast unmöglich, bezahlbaren Wohnraum zu bekommen. Also soll gebaut werden. Um den Flächenverbrauch zu reduzieren wird Geschosswohnungsbau angestrebt. Die Zeit der Einzelhäuser und der Doppelhaushälften ist vorbei.

Statt in die Fläche muss in die Höhe gebaut werden. Moderner Wohnungsbau muss sich auch durch hohe Flexibilität bei den Grundrissen auszeichnen. Familienwohnungen müssen nach dem Auszug der Kinder problemlos in kleinere Wohneinheiten umgewandelt werden können. Es muss auch schon in der Bauleitplanung versucht werden, eine gute Durchmischung neuer Wohngebiete zu erreichen: Jüngere und Ältere, Singles und Familien, Ärmere und Reichere sollten in einem Wohngebiet zusammenleben.

Die Gundelfinger Gemeinderäte betonten, dass es durchaus möglich ist, umweltverträglich zu bauen: Versickerungsanlagen, Zisternen, Gebäudebegrünung und Photovoltaikanlagen sind dazu wichtige Bausteine. Mobilitätsangebote und Steuerung des ruhenden und fließenden Verkehrs müssen beachtet werden. Öffentlicher Raum darf nicht nur als Verkehrsraum angesehen werden, sondern als Lebensraum für Menschen und auch als Naturraum.

Jenny Sühr betonte, dass auch die Wahl der Baustoffe wichtig ist. Gerade Holzbau ist für den Klimaschutz aber auch für die regionale Wirtschaft wichtig. Holzbau und ökologische Bauweise verteuern den Wohnungsbau anfänglich, führen aber während der Nutzungsdauer zu deutlich reduzierten Nebenkosten. Um die anfänglich höheren Investitionskosten auszugleichen, kann das Land beispielsweise für Holzbau über die Landesbank Fördermittel bereitstellen, so wie es beim energieeffizienten Bauen schon lange und erfolgreich gemacht wird.

Wichtig ist aber, dass auch der Siedlungsdruck auf die Ballungszentren reduziert wird. Auch hier muss das Land steuernd eingreifen: wenn in ländlichen Regionen wie beispielsweise im Hochschwarzwald Arbeitsplätze, gute Infrastruktur, soziale und medizinische Versorgung und kulturelle Angebote vorhanden sind, dann bleiben die Menschen dort wohnen und drängen nicht in die Ballungszentren.

Um die Gemeinden zu unterstützen, aber auch um aktiv selbst günstige Mietwohnungen zu bauen, benötigt Baden-Württemberg eine eigene Wohnungsbaugesellschaft. Gemeinnützige Baugenossenschaften, Mietshäusersyndikate und ähnliche Konzepte können durch sie gefördert werden.

Ganz zentral ist eine aktive Baulandpolitik, um die Grundstücksspekulation zu beenden.

In der Diskussion zeigte sich, dass das Thema Wohnen für viele Menschen von zentraler Bedeutung und der freie Markt für eine menschengerechte Wohnungspolitik ungeeignet ist.

Um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen und gleichzeitig Klima- und Umweltbelange zu berücksichtigen braucht es unbedingt die SPD in der zukünftigen Landesregierung.

Bernd Engesser

Hier geht es zur Aufzeichnung der Diskussion:
https://youtu.be/JlIDHe8CL2Q

Landtagswahl 2021

Unsere Kandidatin für den Landtag:
Jennifer Sühr

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