SPD für nachhaltige Holzbauweise

Veröffentlicht am 17.12.2020 in Unterwegs

Spitzenkandidat der SPD, Andreas Stoch, in Freiburg
 

„Wir brauchen mehr Wohnungen im Land“, so der Partei- und Fraktionsvorsitzende und Spitzenkandidat der SPD für den Landtag, Andreas Stoch, bei seinem Besuch am Donnerstag, 10.12.20 im Planungsbüro Sutter3 in Freiburg-Littenweiler.

 

Doch Wohnungsbau müsse auch umweltverträglich und nachhaltig sein und da spiele Holzbau eine wichtige Rolle. Deshalb besichtigte Stoch bei seiner Tour durchs Land den deutschlandweit ersten Achtgeschosser in Holzbauweise, das BUGGI 52 in Freiburg-Weingarten, zusammen mit den beiden Landtagskandidatinnen der Wahlkreise Freiburg I und II, Jennifer Sühr und Gabi Rolland,MdL. Anschließend trafen sie den Geschäftsführer von Sutter3 Daniel Steiger und Projektentwickler Willi Sutter im Planungsbüro Sutter3 zum fachlichen Austausch.

 

Der eigentliche Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt nach wie vor im Erhalt von altem Bestand – oftmals denkmalgeschützte Objekte – der saniert und neuen Nutzungen zugeführt wird.

 

Besichtigung des höchsten Holzhauses Deutschlands mit Führung durch einem Mitarbeiter der Firma Holzbau Bruno Kaiser | Fotos: Lisa Rößner

Denn: um Wohnraum zu schaffen, muss nicht immer neu gebaut werden.

Andreas Stoch zeigte sich beeindruckt von den vielen Beispielen erfolgreicher Sanierungen und Neunutzungen, die Sutter und Steiger präsentierten. Auch in Baden-Württemberg herrsche Landflucht und würden ländliche Gemeinden ausbluten. Sutters Beispiele zeigten, dass mit kreativen Nutzungskonzepten das Dorfleben neue Impulse bekommen kann, denn für das Planungsbüro Sutter3 steht nie nur das Bauen allein im Vordergrund, sondern immer auch die Frage:

Was bringt es dem Ort und können soziale Projekte darin verwirklicht werden?

 

Jennifer Sühr ist sich sicher, dass gerade genossenschaftlich organisierte Projekte dafür sorgen, dass die Menschen sich stärker mit ihrem Ort identifizieren und so das Gemeinschaftsgefühl gestärkt wird.

Der Weg, solche Projekte erfolgreich zu realisieren, ist oft steinig. Die Planer sind immer wieder mit Widerständen in Bezug auf Bau- und Genehmigungsrechte konfrontiert. Das will Andreas Stoch mit nach Stuttgart nehmen, damit diese Art des Bauens nicht verhindert, sondern künftig in erster Linie ermöglicht wird.

 

Die zweite Station war ein Besuch bei der Gemeinschaftsschule Vigeliusschule II in Freiburg Haslach sowie dem Austausch mit dem Schulleiter Herr Thomas Hartwich. Bereits als Kultusminister setzte sich Andreas Stoch für die Gemeinschaftsschule ein: „Sie ist die Schule, die vom Kind aus denkt, deshalb habe ich sie damals gefördert und will das auch zukünftig wieder tun.“

 

Die Besichtigung der Baustelle der neuen Kinderklinik und der Austausch mit Frau Prof. Niemeyer, Direktorin Kinderklinik sowie Herrn Pötzsch, dem Vorsitzenden Personalrat UKF, war eine weitere Etappe an diesem Tag. Um die medizinische Versorgung von Kindern- und Jugendlichen einer sehr großen Region zu decken, ist dieses Projekt dringend notwendig.

 

Gabi Rolland, die dieses Projekt seit langem begleitet ist sich sicher:

„Die Qualität einer Kinderklinik misst sich an der Gesundheit der Kinder in der Region!“ Weiterhin benötigen Kinder mehr Zeit, als die Fallpauschalen berechnen. Hierfür wiederum braucht es ausreichend Personal, um auf die besonderen Bedürfnisse der kleinen Patient*innen einzugehen.

Für die SPD Baden-Württemberg ist klar: Dieses System muss dringend reformiert werden!

 

Auch ein Besuch der Baustelle der neuen Kinderklinik macht deutlich: Das Pflegesystem muss reformiert werden. Jennifer Sühr, Andreas Stoch und Gabi Rolland (v.l.n.r.) | Fotos: Lisa Rößner
 

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